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Geht er, oder bleibt er?

Diese Frage stellt sich nicht nur die Oper bei der Frage eines neuen Intendanten, sondern derzeit auch die Bürger der Stadt Markranstädt. Am kommenden Sonntag stellen sich wieder die drei Kandidaten aus der Vorrunde des ersten Wahlganges vom 20.09.2020. Jeder konnte, wenn er wollte, sich über viele Wochen ein Bild über die drei Kandidaten machen, die sich zur Wahl des Bürgermeisters in unserer Stadt stellen. Hier eine Kurzzusammenfassung aus unserer Sicht:

Nadine Stitterich (parteilos): Sie war sehr fleißig unterwegs. Man sah sie in allen Ortsteilen mit Bürgern im Gespräch, aber auch in der Kernstadt. Sie traf sich mit den Vereinen, der FFW und Gewerbetreibenden. Sie hörte gut zu und verspricht Besserung. Einziger Beigeschmack, wenn man es so sagen mag, auf den sie scheinbar auch oft angesprochen wurde, ist die Nähe zu den Grünen. Aber auch dazu sagte sie, so grün bin ich nicht, es geht hauptsächlich um gemeinsame Schnittmengen bzw. Themen.

Peter Bär (CDU): Er tritt für die neue Generation der CDU an, verfolgt eigene Ziele ohne Ränkeleien. Er kommt aus der Wirtschaft/ Handwerk, musste immer gut zuhören, was seine Kunden wollten und dies in Zusammenhang mit den Interessen seiner Firma bringen und so kundenorientiert Lösungen für beide Seite finden. Er möchte gemeinsam mit den Bürgern arbeiten und die Wünsche, die er auf seinem Weg durch die Ortschaften und Kernstadt aufgenommen hat, auch umsetzen.    

Jens Reiner Spiske (parteilos): Während seiner Amtszeit wurde sicher viel erreicht, auch wenn manch einer es ihm nicht zutraute und es „Anlaufschwierigkeiten“ gab. Sicher gab es auch von vorherigen Amtsinhabern Einiges aufzuarbeiten. In den letzten Wochen sah man ihn kaum in den Ortschaften bzw. der Kernstadt zu gemeinsamen zusätzlichen Terminen mit den Bürgern. Mit dem „Amtsbonus“ im Rücken taucht er ungewohnt am Autoreifen mit einem Slogan „Den kenne ich!“ auf. Einen Namen dazu braucht es also offensichtlich nicht. Zusätzlich sind von ihm kleine Videos mit sich allein in der Natur und Erreichtem aus der Amtszeit bei Facebook zu sehen – leider ohne Bürger. Seine erste BM-Kandidatur als Mitglied der Freien Wähler, sein Engagement für diese Partei auch auf Kreisebene ist längst Geschichte. Er tritt an mit dem Verweis auf Ergebnisse, die nicht nur sein Verdienst sind. Zur Lösung mancher Aufgaben und Klärung von Problemen wie nicht zuletzt rund um das Asylbewerberheim hätte es mehr Engagement und Standpunkt bedurft.

Es bleibt uns also als Freie Wähler nur der Rat und die Hoffnung, dass die Bürger unserer Stadt die richtige Wahl für einen BürgerMEISTER – oder eine BürgerMEISTERIN – mit größtmöglichem Engagement zum gemeinsamen, konstruktiven Handeln im Interesse unserer Stadt treffen. Wir sind gespannt und selbst voller Hoffnung.

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